Enactus Projekte: Langfristig wirtschaftlichen Nutzen stiften

Langfristig wirtschaftlichen Nutzen für Menschen stiften, die Hilfe brauchen. Das ist das Ziel, das alle Projekte von Enactus vereint. Gemeinnützig motivierter Unternehmergeist beherrscht dabei das Handeln der Teams, die frei von finanziellem Eigeninteresse handeln. Sie helfen unentgeltlich – auch wenn die Aufgaben enorm viel Zeit erfordern.

Nachhaltige Ergebnisse schaffen

Im Mittelpunkt aller Projekte stehen die Menschen, die von der Arbeit von Enactus profitieren sollen. Ökologische, soziale und ökonomische und ökonomische Fragen bestimmen das Handeln, örtlich und inhaltlich gibt es keine Grenzen, auch wenn viele Projekte lokal ansetzen. Die Projekte von Enactus zielen zum Beispiel darauf, geistig Behinderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie unterstützen langzeitarbeitslose Jugendliche oder helfen Kleinunternehmern in Schwellenländern wirtschaftlich auf die Beine. Um eine möglichst große Haltbarkeit der Ergebnisse zu erreichen, arbeitet Enactus mit Vereinen, Unternehmen oder Einzelpersonen zusammen und trägt dazu bei, deren Arbeit effizienter zu machen.

Unternehmerische Methoden und Wissenstransfer

Das erreichen die Enactus Projekte mit unternehmerischen Methoden und dem Anspruch, messbare Ergebnisse zu erzielen. Kern ist ein Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis: Die Studierenden nutzen ihr erworbenes betriebswirtschaftliches, technisches und sonstiges Fachwissen. Sie identifizieren selbstständig die Herausforderungen des jeweiligen Projekts, legen Ziele fest und klären die Rahmenbedingungen. Verantwortung übernehmen sie auch für Budgets und Aufgaben-Planung sowie die Sponsoren-Akquise. Eine Aufgabe, die immer mehr Studierende reizt: Inzwischen engagieren sich Teams an mehr als 40 Hochschulen in Deutschland in über 200 Projekten von Enactus.

Projektbeispiel „Spende dein Pfand“


Ein beispielhaftes Projekt: Regensburger Enactus Mitglieder reagierten auf die vielen Pfandflaschen, die auf ihrem Campus im Müll landeten. Das Team installierte dafür leuchtend gelbe Container. Psychisch kranke Menschen übernahmen das Leeren und Sortieren. Bis dahin hatten sie keine vernünftige Beschäftigung gefunden – und nun verdienen sie ihr eigenes Geld. Alle Überschüsse fließen in örtliche soziale Einrichtungen. Enactus kooperiert mit „Retex e.V.“, einer Initiative zum Schaffen von Arbeitsplätzen für psychisch kranke und behinderte Menschen. Ein Projekt, das auch Enactus Teams in anderen Städten inspiriert hat.

Hier gibt es weitere Projektbeispiele.

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